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Autor/inPrange, Klaus
TitelNachhaltiges Lernen.
Eine Reformulierung des Konzepts der Allgemeinbildung.
QuelleAus: Schneider-Taylor, Barbara (Hrsg.); Bosse, Dorit (Hrsg.); Eberle, Franz (Hrsg.): Matura und Abitur in den Zeiten von Bologna. Weinheim: Beltz Juventa (2013) S. 136-146Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-7799-2865-5; 978-3-7799-2865-2
SchlagwörterBildungstheorie; Erziehung; Allgemeinbildung; Bildungsinhalt; Schule; Gymnasium; Lernen; Lerninhalt; Kerncurriculum; Sprache; Englisch; Mathematik; Kontinuität; Deutschland
AbstractIm Mittelpunkt des Beitrags steht die Forderung nach "nachhaltigem Lernen" mit Blick auf ein zeitgemäßes Allgemeinbildungskonzept. Er zeigt auf, dass der Begriff der "Nachhaltigkeit" aus der Ökonomie stammt und auf Wachstum ausgerichtet ist. Nachhaltigkeit zielt, so der Autor, auf Substanzbewahrung. Diese "Substanzen" seien im pädagogischen Kontext tradierte Kulturgüter. Folglich sollte statt von "nachhaltigem Lernen" besser von "substanziellem Lernen" gesprochen werden, das nicht an der vergehenden Aktualität des Gelernten orientiert sei, sondern an dessen überzeitlichem Gehalt. Lernen sollte an der Kontinuität als Einheit der Bewegung über die Zeit hinweg ausgerichtet sein, nicht am Sprunghaft-Rhapsodischen. Zugleich wird das Prinzip der Beschleunigung als Signatur moderner Lebensverhältnisse wahrgenommen, dessen zerstörerische Kraft der Autor in der Abnahme der Konstanten unserer Lebensführung und Entwertung allgemeiner Überlieferungen sieht. Er fragt in dem Zusammenhang, wie sich der Zustand dauernder Reformen auf das Lernen und Erziehen auswirken mag. Kritisiert wird die Verrechnung des Lernens mit dem Ziel der Effektsteigerung zum Zwecke seiner zukünftigen wirtschaftlichen Wertschöpfungskapazität. Er beklagt die Entkoppelung von Form und Inhalt, die Trennung der Lernkompetenz von den Lehr- und Bildungsgehalten. Er schließt seine Überlegungen mit der offenen Frage, wie nachhaltiges, auf Dauer angelegtes und substanziell bedeutsames Lernen seine Bedeutung bewahren könne. Es gelte, die Nachhaltigkeit des Lernens zu bestimmen, indem das Verhältnis von Person und System, von individuellem und sozial inszeniertem Erziehen neu zu justieren sei. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2014/1
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