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Autor/inn/enMaué, Elisabeth; Diehl, Claudia; Schumann, Stephan
TitelYoung refugees in prevocational preparation classes. Who is moving on to the next step?
Paralleltitel: Junge Geflüchtete in Vorbereitungsklassen. Wem gelingt der nächste Schritt?
QuelleIn: Journal for educational research online, 13 (2021) 1, S. 105-127Infoseite zur Zeitschrift
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1866-6671
DOI10.31244/jero.2021.01.04
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-220672
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Fragebogenerhebung; Längsschnittuntersuchung; Test; Übergang; Vorbereitungsklasse; Übergang Schule - Beruf; Deutsch; Deutsch als Fremdsprache; Sprachfertigkeit; Fremdsprachiger Spracherwerb; Berufsbildung; Berufsvorbereitung; Integration; Flüchtling; Deutschland
AbstractSeit 2015 ist eine große Anzahl Geflüchteter nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen, insbesondere junge Menschen, besuchen sogenannte Vorbereitungsklassen an beruflichen Schulen. Ziele dieser Klassen sind vor allem der Erwerb von Deutschkenntnissen und die Vorbereitung auf eine spätere Berufsausbildung. Der vorliegende Beitrag untersucht (1) die Übergänge junger Geflüchteter nach der Vorbereitungsklasse und (2) welche Faktoren den Übergang in einen Regelbildungsgang vorhersagen. Zu den ersten zwei Messpunkten einer Längsschnittstudie (t1 in der Vorbereitungsklasse für Geflüchtete, t2 ein Jahr später) befragten wir 333 junge Geflüchtete im Südwesten Deutschlands (82% männlich; Durchschnittsalter = 18.9 Jahre). Zu den Instrumenten gehörten ein Online-Fragebogen, ein Online-Test der kognitiven Fähigkeiten und ein Online-Test der Deutschkenntnisse. Etwa 37 Prozent wiederholten die Vorbereitungsklasse, während 60 Prozent in einen Regelbildungsgang übergingen. Die Deutschkenntnisse zum ersten Messzeitpunkt sowie Kontakte zu Flüchtlingshelfer*innen (t1) erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf den Übergang in einen Regelbildungsgang signifikant. Andere Indikatoren wie der Bildungshintergrund der Geflüchteten und ihrer Eltern, die Persönlichkeit, Motivation und Aspirationen hatten keine signifikanten Auswirkungen. Die Befunde können als primäre (Sprachkenntnisse) und als sekundäre Effekte der ethnischen Herkunft (Informationen über das Bildungssystem durch Kontakte zu Einheimischen) interpretiert werden. (DIPF/Orig.).

Since 2015, an enormous number of refugees have migrated to Germany. To obtain qualified jobs, many of them attend prevocational preparation classes. The aims of these classes are mainly the acquisition of German language skills and preparation for subsequent vocational education and training. This paper examines (1) the transitions of young refugees after prevocational preparation classes and (2) what factors predict the transition to the next educational step. Using data from the first two measurement points of a longitudinal survey (t1 during the prevocational preparation class and t2 one year later), we surveyed 333 students in Southwest Germany (82% male; mean age = 18.9 years). Instruments included an online questionnaire, an online test of cognitive ability, and an online test of German language skills. Approximately 37 percent of the students repeated the prevocational preparation class, whereas 60 percent moved on to the next educational step. German language skills at t1 and contact with people helping refugees (t1) predicted the probability of the transition to a "regular" educational pathway. Other variables, such as the educational background of the young refugees and of their parents, personality, motivation, and aspirations, had no significant effects. The findings can be interpreted in terms of the primary (language skills) and secondary effects of refugees' ethnic background (information about the education system through contact with locals). (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2021/3
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